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Zahnarztpraxis | Hamburg

EXPERTISEN:

Innenausbau — Beratung — Planung

Wo Enge zu Weite wird

Eine großflächige Lobby mit mittig positioniertem Empfang, niedrige Deckenhöhen von nur 2,50 Metern, unklare Laufwege: Die Bestandssituation der Zahnarztpraxis in Poppenbüttel wirkte ausdruckslos, das vorhandene Flächenpotenzial blieb ungenutzt. Gleichzeitig bestand der Wunsch nach mehr Behandlungskapazität auf 220 m², ohne die Fläche zu erweitern.

Statt eines Anbaus entstand ein völlig neues Raumkonzept, umgesetzt im laufenden Praxisbetrieb.

Zwei Alkoven, ein Zentrum

Ein Raum-im-Raum-System bildet das Herzstück der Praxis: zwei offen gestaltete Alkoven, verbunden durch ein Holzlamellen-Element mit integrierter Beleuchtung. Sie steuern die Wegeführung und schaffen durch geschickte Neuordnung sogar ein zusätzliches Behandlungszimmer — ganz ohne mehr Fläche.

Diskretion als Prinzip

Ein raumhoher, beidseitig nutzbarer Empfangsschrank trennt Patientenannahme und Backoffice — kurze interne Wege, keine Kreuzung mit Patient:innen, geschützte Bereiche für vertrauliche Gespräche.

Hotelähnlich, statt klinisch

Edle Holzoberflächen, Samt im Alkovenbereich, ein dunkler Kautschukboden mit betonähnlicher Struktur: Die Materialwahl folgt bewusst einem reduzierten, hotelähnlichen Ansatz. Rauchglas schützt die offene Treppe und setzt zugleich einen visuellen Akzent — ein Lichtkonzept aus Vouten, LED-Streifen und frei hängenden Leuchten kompensiert die geringe Deckenhöhe und schenkt dem Raum optische Großzügigkeit.

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Zahlen & Fakten

Größe 220 m² BGF
Nutzung Arztpraxis, Zahnarztpraxis
Gebäudeart Umbau/Innenausbau, im laufenden Betrieb
Leistungen
Zeitraum Planung
Zeitraum Ausführung
Auftraggeber
Team
Fotografie
Kompetenznachweis