
Im Zuge der Entwicklung der Science City Bahrenfeld zog die Biochemie und Physik der Universität Hamburg in das Gebäude am Albert-Einstein-Ring 12 um. Das sechsgeschossige Verwaltungsgebäude aus den 1990er Jahren mit rund 8.300 m² BGF, Tiefgarage und Außenflächen erfuhr dabei eine grundlegende Nutzungsänderung — vom Büro- und Gastronomiegebäude hin zur modernen Hochschulnutzung.
Die Planung sah eine flexible, zeitgemäße Grundrissgestaltung vor, die den spezifischen Anforderungen von Lehre und Forschung gerecht wird. Im Erdgeschoss entstanden drei Seminarräume, ein Kernnetzinfrastrukturraum sowie Gruppenarbeitsplätze.
1. Erfüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Standards inkl. Bauphysik, Schallschutz, Brandschutz und TGA
2. Lebenszyklus- und energieeffizienzorientierte Planung: Umbau eines Bürogebäudes zum Hochschulgebäude
3. Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten: Upcycling von vorhandenem Ausbau und vorhandener Technik




Neue Qualitäten für Lehre und Forschung
In den Obergeschossen wurde die Flächenqualität durch eine Verlagerung der Sanitärkerne deutlich verbessert — eine Maßnahme, die die zuvor dreigeteilte Grundrissfläche öffnete und neu organisierte. Es entstanden Büroflächen für Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter, Seminar- und Computerräume sowie verbindende Aufenthaltsflächen mit Pantry und Besprechungsbereichen.