Am Starnberger See entstand eine Villa, die nach außen bewusste Zurückhaltung übt — ein flaches Satteldach, eine ruhige Fassade aus Sichtbeton, Glas und einem schimmernden Fassadenstein aus Südtirol. Im Inneren öffnet sich das Haus zu einem großzügigen Atriumraum, der luxuriöse Bescheidenheit und radikalen Minimalismus vereint.
Die Grundidee: ein loftartiger Raum, der von innen nach außen fließt und alle Bereiche durch Sichtachsen miteinander verbindet. Schattenfugen, die Überschneidung von Elementen und durchgehende Materialbündigkeit — charakteristische Elemente des Kamleitner-Stils — schaffen einen harmonischen, formal präzisen Innenraum.